Kulturformen | Kreativität | offener Blick

Wo finde ich Kunst, was gefällt mir, wer ist überhaupt Künstler?

Es gibt ganz grundsätzliche Fragen wie ich mich als Künstlerin verstehe und worin ich mich als Künstlerin definiere.  Hierzu habe ich nachfolgend einige Gedanken hierzu zu Papier gebracht.

Wobei auch hier immer wieder neue Gedanken einfließen.

Das für mich wichtigste ist der offene Blick. Nie einzurosten. Ein Künstler wird nie sagen: Das haben wir schon immer so gemacht. Nie ! Kunst ist ein wenig die Welt erkennen im Geist verarbeiten und neues aus diesen Erkenntnissen zu erschaffen. Hierbei immer im Jetzt im Hier und Sein verweilen und dieses kreativ umzusetzen.

Gute Ideen erkennen, Inspiration aus der Natur, dem Tierreich, den Menschen. Kreativität bei Kindern ist unvoreingenommen und sehr direkt. Spontanität ist inspirierend.

Pablo Picasso ist meines Erachtens nach einer der genialsten Kreativen. Erstens ist er ein genialier Maler und  hat sich Humor und eine völlige Direktheit bewahrt. Zudem ist er ein Kreativer mit Geschäftssinn. Ein genialer Verkäufer. Einer der wenigen Künstler die sich selbst zu Vermarkten wussten.

Design ist eine Lebenseinstellung

Als Designer gehe ich immer mit offenen Augen, lasse Eindrücke auf mich wirken.

Vorurteile was gut und richtig ist, versperren den Blick auf das Wesentliche.

Alles für sich betrachtet hat seinen Reiz und seine Aussage. Jedes Ding jedes Geschöpf ist gemäß seiner Bestimmung evolutioniert und optimiert. Dabei gibt es eventuell auch Wesen die in Ihrer Aussagekraft brutal und dadurch unangenehm wirken, andere sind sanft und geschmeidig.

Das macht die Faszination aus.

Und diese Faszination widerum drückt sich in Kreativität aus. Nicht nur in meiner, sondern in jeder und jedem der sich aus dem gewohnten Trott des konsumierens hinausbewegt und beginnt eigenes nach eigener Vorstellung zu gestalten. Und dann wird es interessant. Dann beginnt ein Prozess der einen zu immer neuen Ideen leiten kann, der eins ums anderes Mal interessanter wird. Das ist ein Weg, ein Prozess, hier gibt es keinen Abschluss, kein Ende, nur eine Entwicklung eine Metamorphose. Das ist es was das Höhere ich anspricht. Das ist es, was das Innere erkennen, erahnen lässt, die eigene Persönlichkeit schimmert hervor. Sozusagen das persönliche göttliche in uns, der individuelle Lebensfunke.

Die Dinge, Kreationen bekommen ihrerseits Eigenschaft und Persönlichkeit, bewirken ihrerseits einen neuen Eindruck. Lösen vielleicht sogar auf ein neues einen kreativen Prozess aus.

So steht in der Kreativität die Aufgabe im Vordergrund:

Bin ich offen, den Blick nach außen gerichtet, um zu sehen wohin die Welt einen führt. Was gibt es neues? Interessantes, im hier und Heute wo aktuell die Schönheit definiert wird und wie war das denn gestern?

Gerade die Besonderheiten im Leben zu betrachten und zu beachten.

Manchmal ist es gerade das schräge das gefällt. Vielleicht einfach weil es anders ist? Bleiben Sie offen für die Fragen des Lebens. Ohne eine Bewunderung der Schöpfung verlasse ich die Pfade der Kreativität und gerate in einen Trott der den eigenen Spirit untergraben kann.

Form follows Function

Die Natur macht es uns vor. Vollendete Schönheit geht zumeist einher mit vollendeter Funktionalität. Kein unnötiges Klimbim, welches von der eigentlichen Form ablenkt. Dafür aber ein ausgereiftes Stück, welches in seiner Funktion perfekt ist und keine Wünsche offen lässt.

Auch für einen selbst ist das eine Form der Disziplin. Überhaupt erst einmal heraus zu finden:

Was braucht es wirklich? Was ist das Wahre Ziel? Allen Ballast von Bord werfen, auch den geistigen. Immer weiter focussieren.

So erreichen Sie das perfekte Design. So ein einfaches Konzept und doch wirklich nur sehr schwer erreichbar. Am Anfang steht der Gedanke…

Diatomeen und andere Wunder der Natur

Forschen – Inspierieren – Umsetzen

Bionik. Betrachte die Natur und lerne daraus.

Es gab immer die besonderen und herausragenden Künstler. In jeder Zeit und jeder Epoche. Leider sind die Zeiten der Renaissance als Kreative und Künstler wirkliche geachtet, gefördert wurden und das Mäzeentum seine Hochzeiten hatte längst vorbei.

1. Kreatives Arbeiten ist auch Arbeit.

2. Folgt das kreative Arbeiten einem anderen Rythmus.

Dem kreativen Prozess geht zumeist ein langer Weg des „zu dem Ziel hinführen“ voraus. Diesem Prozess ist nicht immer anzumerken dass es sich gerade um Arbeit handelt. Der Kreativ hat dabei weder Schraubschlüssel noch Zeichenstift in der Hand. Einzigartige Ideen entstehen vorneweg immer erst im Kopf. Erst wenn hier eine oder mehrere Ideen zu einer Gesamtidee gereift sind beginnt der Schaffensprozess.

Dann kann die Hand leicht wie bei japanischen Kalligraphen über das Papier schweben. Die wunderbarsten Dinge erzeugen. Und selbst steht man dabei und fragt sich woher hat sie bloss immer diese Inspiration?

Wo fängt die Kunst an?

Heimdekor versus Kreative. Allein die Gegenüberstellung ist schon frevel. Kunst ist immer ein Kreativer Prozess dem eine Inspiration eine Idee vorweg oder einher geht.

Fehlt diese ist es Handwerk. So einfach ist das. Kann ja auch sehr hübsch aussehen.

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